A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W
Aramid
Der lineare thermische Ausdehnungskoeffizient
gibt bei festen Körpern die relative Änderung der Länge je Grad Temperaturerhöhung
an.
(
=Ausgangslänge; T=Temperatur)
Längenausdehnung: 
z.B.
in 10-6/K: Gußeisen= 9-10; Duroplaste= 10-80; Thermoplaste= 70-250
CFK
Carbonfaserverstärkter Kunststoff. Kohlenstofffaser eingebettet in eine Kunststoffmatrix, mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften. Unterscheidung in hochmodulige (M) oder ultrahochmodulige (UHM) Fasern und solche mit hoher Festigkeit (T).
1. Massendichte (spezif. Masse): Die Dichte (Kurzz.: d od. D.) eines einheitlichen Stoffes ist definiert als die Masse der Vol.-Einheit, also die in 1 cm3 (bzw. 1 l) enthaltene Masse in g (bzw. kg) ausgedrückt. Mithin hat die D. die Dimension Masse/Volumen. Demgegenüber definierte man früher die relative Dichte (Kurzz.: d) od. das spezifische Gewicht eines Stoffes durch Vgl. mit einem Standard, wodurch die D. eine dimensionslose Zahl wurde. Zum Vgl. diente Wasser von 4°, dessen Dichte gleich 1 gesetzt wurde. Wenn also z.B. für Quecksilber die D. 13,6 angegeben wird, bedeutet dies, daß Quecksilber 13,6mal so schwer ist wie Wasser von 4°. Bei Gasen wird gelegentlich die Luftdichte gleich 1 gesetzt. Außerdem mußte bis zum Inkrafttreten des „Gesetzes über Einheiten im Meßwesen“ (1970) zwischen der Dichte (spezif. Masse) u. der Wichte (spezif. Gewicht) eines Stoffes unterschieden werden; da das Gewicht als „Masse mal Beschleunigung“ definiert war, mußte sich das spezif. Gew. (angegeben in Pond/ cm3) in Abhängigkeit von der jeweiligen Ortslage (d.h. von der Erdanziehung) ändern, während D. überall in der Welt denselben Wert hat. Da nunmehr Gew. u. Masse gleichgesetzt sind, entfällt der (ohnehin höchstens 0,3% betragende) Unterschied in den Zahlenwerten von Dichte u. spezif. Gewicht, u. beide Begriffe können als Synonyma verwendet werden.
2. In der Technik spielen andere Dichtetypen eine Rolle: Fülldichte ist die Masse der Vol.-Einheit von lose eingefülltem Pulver. Klopfdichte ist die Masse der Vol.-Einheit eines durch Klopfen möglichst dicht gelagerten Pulvers. Preßdichte ist die Masse der Vol.-Einheit eines Pulvers nach Anwendung von Preßdruck. Reindichte ist die auf das Vol. des Festkörpers allein bezogene D. eines porösen, faserigen od. körnigen Stoffes, die Rohdichte dagegen wird auf das Vol. der ganzen Stoffmenge einschließlich der Zwischenräume (z.B. Poren) bezogen. Die Schüttdichte von pulverförmigen u. kurzfaserigen Preßmassen ist die Masse eines bestimmten Vol. der in bestimmter Weise geschütteten Preßmasse. Sinterdichte ist die Masse der Vol.-Einheit eines gesinterten Stoffes. Die Stopfdichte von langfaserigen u. schnitzelförmigen Preßmassen ist die Masse eines bestimmten Vol. der in bestimmter Weise verdichteten Preßmasse. Teilchendichte ist die Rohdichte eines einzelnen Teilchens; diese entspr. bei porenfreien Teilchen der Reindichte des entspr. kompakten Feststoffes.
Quelle: CD Römpp Chemie Lexikon – Version 1.0, Stuttgart/New York: Georg Thieme Verlag 1995
Die D. ist der vom Isolator abhängige Quotient aus der Kapazität des gefüllten zum leeren Kondensator. Die D. ist hat keine Einheit.

Druck
Unter Druck versteht man das Verhältnis einer senkrecht auf eine Fläche wirkende
Kraft zur Größe dieser Fläche. D. wird gemessen als [p]=
spezifischer Durchgangswiderstand
D. sind Kunststoffe, die nach einmal erfolgten Aushärten nicht mehr erweichen und nur noch spanabhebend verarbeitbar sind. Aufgebaut sind sie aus kettenförmigen Makromolekülen, die untereinander zu einem 3D Netz verbunden sind. Als Härten bezeichnet man den Vernetzungsvorgang. D. lassen keine Dehnung zu, durch Erhitzen wird nur der Netzzusammenhalt zerstört; sie sind unlöslich und unschmelzbar. Sie zeichnen sich durch ihre Härte und Formbeständigkeit aus. Sie können klassifiziert werden als Polykondensat oder Polyaddukte.
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Polykondensat Alkyd-Harz |
Polyaddukte Epoxid-Harz
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Elastizitätsmodul
Das E. ist das Verhältnis der erforderlichen Spannung zur relativen Längenänderung (Dehnung)

E-Glas
auch Elektrizitäts-Glas
Fasern
vestärkender Bestandteil von Faserverbundwerkstoffen wie: Glas-, Stahl-, Bor-, verschiedene Polymer-, Kohlenstoff- und Piezofasern. Aber auch Naturfasern setzen sich immer stärker durch, wie z.B. Sisal, Hanf.
Der Gleitreibungskoeffizient µ ist der Proportionalitätsfaktor der Gleitreibungskraft. Die Gleitreibungskraft, die zwischen zwei Flächen wirkt, ist proportional der wirkenden Normalkraft. Die Gleitreibungskraft, auch Coulombsche Reibung, wirkt entgegen der relativen Geschwindigkeit der sich berührenden Flächen.
Gleitreibungskraft: FR = µ * FN also Gleitreibungskoeffizient:
Graphit
Graphit ist eine besondere Form von reinem Kohlenstoff
Hartgewebe (Hgw)
Hartpapier (HP)
Molykote
Ist ein spezielles Gleitmittel auf der Basis von Molybdändisulfid (MoS2).
Naturfasern
Flachs, Jute, Ramie, Baumwolle. Diese werden zunehmend zur Verstärkung von Verbundmaterialien eingesetzt. Auch im duroplastischen Bereich kommen sie aufgrund ihrer überragenden Festigkeiten immer mehr zum Einsatz.
Polyesterharze
Polyimid (PI)
duroplastisches Polykodensat welches hohe Temperaturen aushält und mit Glasfasergewebe laminiert werden kann und dadurch sowohl eine hohe Druckbeständigkeit als auch eine hohe Temperaturbeständigkeit aufweist.
PTFE
allgemein als Teflon bezeichnet
=
Unter der gelegentlich auch spezif. Wärmeleitvermögen genannten Wärmeleitfähigkeit versteht man eine vektorielle physikal. Größe, die eine Maßzahl für die Wärmeleitung (s. Wärmeübertragung) in einem homogenen Körper darstellt; die W. sollte daher nicht mit der Temperaturleitfähigkeit (in m2/s) verwechselt werden. Die auch als Wärmeleitzahl l bezeichnete W. hat die Dimension J/cm·s·K od. W/cm·K, früher cal/cm·s·grd od. kcal/m·h·grd. Der Wärmeverlustfaktor k hat die Dimension W/(m2·K) (Details s. Wärmeübertragung). Sie stellt eine mit steigender Temp. wachsende Größe dar, die gewöhnlich nur wenig druckabhängig ist (außer für Gase in der Nähe der krit. Temp.), u. besitzt für Metalle die höchsten, für Gase die niedrigsten Werte; gewisse Periodizitäten lassen sich aus dem Periodensystem ablesen. Die W. steht bei Festkörpern, insbes. bei Metallen, in enger Beziehung zur elektrischen Leitfähigkeit (Wiedemann-Franzsches Gesetz). Parallelen zwischen beiden bestehen auch hinsichtlich der Abhängigkeit von der Anisot
Quelle: CD Römpp Chemie Lexikon – Version 1.0, Stuttgart/New York: Georg Thieme Verlag 1995